1. Rücklage
Woran Sie es merken: brennende Oberschenkel, die Ski laufen davon, Kurven lassen sich schwer einleiten. Was hilft: Schienbein bewusst in die Schuhzunge drücken, Hände vor dem Körper sichtbar halten. Übung: Beim Fahren abwechselnd die Hände auf die Knie legen.
2. Rutschen statt Carven
Woran Sie es merken: Am Ende jeder Kurve driften die Ski, die Spur im Schnee ist breit statt einer feinen Linie. Was hilft: Kurven früher und mit mehr Kanteneinsatz einleiten, auf flacher Piste in weiten Bögen nur „auf der Kante" fahren und auf die zwei schmalen Spuren achten.
3. Mitdrehender Oberkörper
Woran Sie es merken: Schultern drehen in jede Kurve mit, Sie verlieren am Kurvenende das Gleichgewicht. Was hilft: Oberkörper ruhig Richtung Tal ausrichten, die Beine drehen unter dem Körper. Übung: Stöcke quer vor dem Körper halten und den Blick talwärts lassen.
4. Zu wenig Kanteneinsatz auf harter Piste
Woran Sie es merken: Auf eisigen Stellen rutschen die Ski weg. Was hilft: Mehr Kurvenlage über Knie und Hüfte, Druck auf den Außenski. Gut geschliffene Kanten helfen zusätzlich.
5. Kein Rhythmus auf steilen Pisten
Woran Sie es merken: Lange Querfahrten, Zögern vor jeder Kurve, das Tempo wird zu hoch. Was hilft: Kurzschwung üben – kurze, rhythmische Schwünge mit aktivem Stockeinsatz geben Kontrolle und Sicherheit.
Schneller besser werden
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Gerhard Brunner, Skischulleiter · Oktober 2026

